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Rescue Cup Neuheiten 2009
Ein Rettungspilot muss auf jede erdenkliche Herausforderung gefasst sein und benötigt dazu eine Vielfalt an optimaler Ausrüstung. Die Rescue Unit ist daher so konzipiert, dass sie in sekundenschnelle mit verschiedensten Ausrüstungen bestückt und den jeweiligen Missionen angepasst werden kann. Zu den bisher Gerätschaften zählen mit den Neuheiten künftig:
- eine 2 oder 4-schüssige Löschkanone
- ein Retter an einem Seil
- eine 6 Tonnen (pardon 6 Kugeln) Wasserabwurf Einheit
- ein starrer Multifunktionshaken für diverse Sondereinsätze
- eine spezielle Rettungsharpune für horizontale Rettungseinsätze
4 Schuss Mechanik für die Rescue Unit -> erweitert die Löschfunktion auf den Abschuss von 4 Gummis!
Endlich kann man speziell die Löschaufgaben trainieren ohne ständig nachladen zu müssen und andere bisher ungeahnte Bereiche des Koax Fliegens mit großem Fun-Faktor entdecken!
Sofern ein programmierbarer Sender mit per Schalter aktivierbarer Dual Rate vorhanden ist, ist die Unit innerhalb von Sekunden auf die 4-Schuss Mechanik umgerüstet, denn es muss lediglich der Standard Servoarm gegen eine speziell bearbeitete Servoscheibe mit 4 Schlitzen getauscht werden. In jeden Schlitz wird ein Löschgummi gehängt. Der Trick ist, dass die ersten beiden Schüsse der Löschkanone mit den beiden vorderen Gummis mit verringerter Dual Rate erfolgen. Die beiden hinten eingehängten Gummis dagegen werden erst nach Umschaltung auf den vollen Servoweg ausgelöst. Dadurch sind alle 4 Gummis wie bisher einzeln auf Kommando abschießbar. Der Aulöser am Sender wird also bei jedem Schuss in gleicher Weise betätigt, nur dass die Servoscheibe für den 1. und 2. Schuss kleinere Ausschläge als für den 3. und 4. Schuss macht.
Aufsteckbares Kugel Magazin -> zum gesteuerten Abwurf von 6 Holzkugeln in einem neuen Parcours!
Bisher konnten Löscheinsätze wie z.B. bei den Fenstern am Rescue Tower immer nur in horizontaler Ebene erfolgen. Eine fliegerische Herausforderung, aber ohne reales Vorbild. Deshalb wird jetzt der senkrechte Abwurf von Löschwasser getreu den großen Vorbildern nachgeahmt. Die Wasserladung wird durch kleine Holzkugeln imitiert, die aus einem Magazin entweder einzeln oder alle auf einmal per Senderkommando abgeworfen werden können.
Nachdem zunächst 2 neue Führungslöcher für die 0,6mm Ansteuerungsdrähte in die Lagerklötze der Rescue Bay gebohrt wurden, kann das Magazin einfach auf den Platz des Retters aufgesteckt werden. Das Magazin kann bis zu 6 Holzkugeln aufnehmen wiegt geladen gerade mal 2g. Die Funktionsweise des Kugelabwurfs ähnelt dem Prinzip eines Süßstoffspenders. Mit der ersten Servobewegung wird eine Kugel geladen, mit der Gegenbewegung wird diese dann abgeworfen. Erst nach dem Abwurf kann eine weitere Kugel nachrücken. Die genaue Funktionsweise samt Skizze kann auf der Homepage studiert werden. Wer die Kugeln nicht einzeln, sondern alle 6 „auf einen Schlag“ abwerfen will, lässt einfach den oberen Draht zur Vereinzelung der Kugeln weg. Zur Gewichtsoptimierung kann hier auch eine spezielle verkürzte Abwurf Unit mit einem 4g Servo gebaut werden, da für Drahtbewegungen nicht so große Rückhaltekräfte des Servos benötigt werden wie bei Gummi Abschuss. Das Kugelmagazin wird in künftigen Szenarien und einer neuen Idee am Rescue Tower zum Einsatz kommen. Um aber nicht bis dahin warten zu müssen, haben wir uns eine einfache Zielabwurf Trainigsanlage mit hohem Spielwert ausgedacht, wie sie in ähnlicher Weise auch bei Wettbewerben der manntragenden Rettungsflieger zum Einsatz kommt. Aus Karton werden 3 unterschiedlich große Ringe in konzentrischer Anordnung ähnlich einer Zielscheibe erstellt. Nach dem Start von einem ca. 2 m entfernten Landepad erfolgen die Abwürfe in die Zielringe. Wer in der kürzesten Zeit zum Landepad zurückkehrt und die meisten Punkte gemacht hat gewinnt. So kann man auf einfache aber anspruchsvolle Weise in der Gruppe den zielsichersten Rettungspiloten ausfliegen.
Rettungsharpune -> zur Aufnahme von Zielen in der horizontalen Ebene!
Was soll der Pilot machen, wenn er nicht nahe genug an eine Rettungssituation heran fliegen kann, weil sein eigener Rotorkreis im Weg ist? Zum Beispiel wenn beim Einsatz ein Hindernis im Weg steht, wie etwa bei einem Einsatz vor einer Berg, oder wenn der Heli auf einem Landeplatz in sicherer Entfernung vom eigentlichen Opfer landen muss?
Auch für solche Fälle wurde ein spezielles Hilfsgerät entwickelt, dass auf einem bisher wenig beachteten aber notwendigen Hilfselement der Unit basiert, dem Sicherungssplint, der in der Urversion der Umschaltung von der Löschfunktion auf die Retter Funktion dient. Der Splint birgt mit seinem relativ kurzen Gummiring eine relativ hohe Energie für einen gezielten Abschuss, und ist dabei stark genug eine leichte Schur hinter sich her zu ziehen. Wenn deren zweites Ende an der Unit fixiert wird ist eine einfache Rettungsharpune schnell einsatzbereit So können jetzt auch schwer erreichbare Objekte mit der Rettungsharpune anvisiert und aus Nischen herausgeholt und abgeschleppt werden!
Ganz wichtig für die einwandfreie Funktion der Rettungs-Harpune und eine ansprechende Reichweite ist, dass die Schnur mit maximal 3 Schlaufen ganz locker um den Harpunen Splint gelegt wird. Eine zu eng gewickelte Schnur blockiert den Abwurf und die Rettungsmission scheitert.
Aus- und einfahrbarer Multifunktionshaken -> für schwierige Rettungseinsätze
Getreu der eigentlichen Aufgabe eines Rettungshubschraubers werden die Möglichkeiten der Personenrettung mit der Rescue Unit erweitert und ein neuer Mechanismus zur Aufnahme von Personen vorgestellt. Im Gegensatz zum abseilbaren Retter der Grundversion handelt es sich beim Multifunktionshaken um einen ausklappbaren starren Stahldraht, mit dem auch kleinere Ziele ohne trichterartige Führungshilfen erreicht werden können. Der automatische Multifunktionshaken wird per Senderkommando aus- bzw. eingefahren und hat 3 Stellungen: in Stellung 1 -der Flugkonfiguration- ist der Multifunktionshaken parallel unter der Unit arretiert, in Stellung 2 ist der Stahlhaken ausgefahren und leicht nach hinten arretiert, in Stellung 3 ist der Multifunktionshaken ausgefahren und frei pendelnd gelagert. Stellung 3 hat den Vorteil, dass der Haken nach vorne schwingen kann und vor dem Heli wie ein Besen eingesetzt werden kann. Der Clou ist, dass alle Stellungen jederzeit erneut per Sender abrufbar sind. So kann der Multifunktionshaken immer vor der Landung in die sichere Stellung 1 zurückgefahren werden und nirgends hängen bleiben.
Das untere Ende des Multifunktionshakens dient primär der Aufnahme magnetischer Objekte, kann aber auch einfach als einfacher Haken gebaut werden.
Der Multifunktionshaken kann auch in einer halbautomatischen Variante gebaut werden. Dann wird er mit einer kleine Schlaufe im Sicherheitssplint eingehängt, so dass er beim Splint Abwurf auf Grund der Schwerkraft ausklappt. Bei der Landung klappt der im vorderen Teil der Unit drehbar gelagerte Multifunktionshaken je nach Landerichtung nach hinten bzw. vorne von allein wieder ein.
Ein guter Heli Pilot kann mit dem ca. 35cm langen Multifunktionshaken knapp über dem Boden schweben und damit Ziele von der Größe einer Münze wie mit einem Besen aufkehren. So können z.B. mit Magneten beklebte Rettungsringe erstellt werden, die von Heli aufgenommen werden und zur Basis geflogen können. Wenn man vor die Lande-Basis noch eine magnetisches Eisenstück legt (ein schwerer Schraubenschlüssel tut’s schon) kann man beim Überfliegen der Landefläche den Geretteten elegant „abstreifen“ und erneut zu weiteren Rettungseinsatzen Schiffsbrüchiger starten.
Die Tankstelle
Die Tankstelle erweitert die Boden Aufgaben des Rescue-Cup um eine weitere Geschicklichkeitsprüfung!
